Die Zahlungsmittel werden vielfältiger – nicht weniger!

Vorteile im Kampf gegen Schwarzarbeit und Drogenhandel. Zudem weniger Arbeit für die Notenbanken. Mit einem Interview im Spiegel plädiert der Wirtschaftsweise Peter Bofinger für eine Abschaffung des Bargeldes. Die Zahlungspräferenzen im Markt sprechen jedoch für etwas anderes, wie Lexware in einer Marktforschungsstudie herausfand.

Die Lösung für Schwarzarbeit, Drogenmärkte und die Verpuffung von Notenbankmaßnahmen liegt in der Abschaffung des Bargeldes. Eine These von Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser der Bundesregierung, die eine breite Diskussion über die Zahlungsmittel der Zukunft ausgelöst hat. Unterstützt wird Bofinger von renommierten Wirtschaftswissenschaftlern wie Kenneth Rogoff, Harvard- Professor und ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds IWF.

Andere Ökonomen wie Lars Feld, ebenfalls einer der fünf Wirtschaftsweisen, halten dagegen, dass die Abschaffung ein Angriff auf die persönliche Freiheit sei. Denn Bargeld bietet im Gegensatz zu anderen Zahlungsmitteln absolute Anonymität. Diese kann und wird zwar auch missbraucht – auf der anderen Seite steht jedoch auch der Wunsch, dass der Staat nicht alle Belange des Privatlebens ausleuchtet. In Zeiten der NSA-BND-Affäre und der damit mitschwingenden Überwachungswut staatlicher Einrichtungen, ein durchaus verständlicher Einwand. Welchen ihrer Wirtschaftsweisen wird Angelika Merkel mehr Gehör schenken?

Ermittelte Zahlungspräferenzen haben mit der Diskussion wenig gemein
Die Diskussion scheint bisweilen etwas weltfremd – sind es doch die Händler und Endverbraucher, die am Ende über das Fortbestehen von Zahlungsmethoden entscheiden. Damit hat sich die Heidelberger Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) im Auftrag von Lexware beschäftigt. In Interviews mit Lexware pay Kunden wurde deutlich, dass Händler Bargeld immer noch präferieren: Es bietet vor allem sofortige Liquidität ohne Fremdkosten. Da die Verbraucher jedoch immer weniger Bargeld mit sich führen, findet ein branchenübergreifendes Umdenken statt.

Um den Kundenservice zu verbessern, kommen Alternativen wie EC-Karten oder NFC-fähige Smartphones immer öfter in Ergänzung zur Barzahlung zum Einsatz. „Das eine Zahlungsmittel der Zukunft gibt es nicht. Die Angebote werden vielfältiger vom Bargeld, über Kartenzahlung und mobile Wallet-Angebote bis hin zu digitalen Währungen“, so Patrick Nassall, Experte für Mobile Payment bei der Haufe-Lexware GmbH & Co KG. So zeigt die GIM Studie, dass gerade Kleinunternehmen und Selbstständige aufgrund der günstigen Kostenstruktur verstärkt auf mobile Kartenzahlungssysteme wie Lexware pay zurückgreifen. Dabei nimmt der Händler mit Hilfe seines Smartphone Kartenzahlungen entgegen. Vielleicht ist sind es somit eher die mobilen Innovationen, die alternative Zahlungsmittel für die breite Mehrheit erst attraktiv machen, als radikale Abschaffungsforderungen an Regierungen.

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