Wempe und Alipay starten mit Concardis ein Pilotprojekt zum bargeldlosen Bezahlen

ConCardis: Das Juwelierhaus Wempe bietet chinesischen Kunden ab Oktober 2016 die Möglichkeit, in drei Niederlassungen in den deutschen Metropolen Frankfurt, Hamburg und Köln mit Smartphone und Alipay-App zu zahlen. Die Payment-App ist die favorisierte Bezahlmethode von 450 Millionen Chinesen.

Heute unterzeichnete Kim-Eva Wempe, persönlich haftende Gesellschafterin des gleichnamigen Hamburger Familienunternehmens, als Erste für ein deutsches Unternehmen das Pilotprojekt mit Concardis, einem der führenden Payment Service Provider Europas und Kooperationspartner von Alipay.

Zielgruppe Touristen
„Chinesische Reisende sind für uns eine wichtige und konstant wachsende Kundengruppe. Daher freuen wir uns, ihnen nun diesen besonderen Bezahlkomfort anbieten zu können“, sagt Kim-Eva Wempe. Zunächst startet das Unternehmen mit Alipay in drei Geschäften: In der Goethestraße in Frankfurt, dem Jungfernstieg in Hamburg und in der Hohe Straße in Köln. Nach der erfolgreichen Implementierung in den drei Pilot-Läden sollen Anfang 2017 weitere deutsche Niederlassungen des Juweliers Wempe die Bezahllösung Alipay in ihr Portfolio aufnehmen. Rita Liu, Head of Europe, Middle East, and Africa von Alipay, begrüßt die Zusammenarbeit: „Für Alipay ist die Kooperation mit Wempe ein entscheidender Schritt, um auf dem deutschen Markt durchzustarten und auch in den großen Metropolregionen Fuß zu fassen.“

Teil der Alibaba-Gruppe
Alipay ist die weltweit größte Payment- und Lifestyle-Plattform von Ant Financial aus der Alibaba-Gruppe. Seit Juni dieses Jahres kooperiert der chinesische Konzern mit Concardis, um gezielt deutsche Händler anzusprechen. Gezahlt wird bei Alipay einfach mit dem Smartphone: Auf dem Terminal des Händlers wird ein QR-Code erzeugt, den die Kunden mit der App scannen. Alipay entwickelte sich von einem digitalen Portemonnaie zu einer Lifestyle-Lösung, über die Nutzer ein Taxi rufen, Hotels buchen oder auch ihr Vermögen verwalten. Die App informiert zudem über umliegende Händler mit Angeboten und Empfehlungen, bei denen eine Bezahlung mit Alipay möglich ist.

„Concardis hilft deutschen Einzelhändlern, ihre Terminals am Point of Sale ohne zusätzlichen Investitionsaufwand Alipay-funktionsfähig zu machen und chinesischen Reisenden damit das Bezahlen mit dem Smartphone zu ermöglichen. Wir übernehmen die Implementierung der notwendigen Software und sorgen für die reibungslose Abwicklung des Bezahlvorgangs mit Alipay“, sagt Marcus W. Mosen, CEO von Concardis. Die Integration der Bezahllösung am Point of Sale ist einfach. Ein Software-Update für die Terminals genügt. Concardis wird Alipay zunächst auf seinen H5000 Terminals einführen und dann schrittweise in das gesamte Portfolio übernehmen.

Die Übernachtungen chinesischer Gäste sind laut der Deutschen Zentrale für Tourismus von 2004 bis 2014 um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen und lagen 2014 bei über zwei Millionen. Tendenz weiter steigend. Laut der Financial Times geben chinesische Touristen in Deutschland dabei durchschnittlich 5.200 US Dollar aus – rund 4.650 Euro.

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